Fragen + Anworten

Ja!

Laut und deutlich: Ja! Jeder Mensch ist schön. Und das sage ich nicht, weil es mein Job ist oder weil es besonders gut anhört. Ich meine es. Von Herzen. Mode und Make-up sollten vor allem eines: Spaß machen. Und natürlich tut es gut, sich mithilfe von toller Kleidung und Kosmetik noch ein wenig schöner zu fühlen. Schließlich sind das Dinge, die Sie nur für sich selbst tun. Stil ist niemals zwanghaft. Er kommt von innen. Ich helfe Ihnen dabei, ihn zu finden.

Glorreiche Sieben

Frauen können gar nicht zu viele Schuhe haben? Das stimmt nicht ganz. Schuhschrank auf für die glorreichen Sieben: Coole Sneakers für jeden Tag, Sandalen für den Sommer, Ballerinas als elegante Alleskönner, schicke Pumps für den Job und den Theater-Besuch (die Absatzhöhe muss mindestens zwei Zentimeter betragen), Gummistiefel, um auch bei Schiedwetter hübsch trocken zu bleiben, Stiefeletten für den Winter und Ausgehschuhe fürs Salsa-Tanzen.

Kein Problem

Den Look mit ein paar Handgriffen "hochzudressen" ist leicht. Was tun aber, wenn Sie es mit dem Styling eine Spur zu gut gemeint haben? Ab auf die Damentoilette mit Ihnen und einmal kräftig durch die Haare wuscheln. Dann holen Sie schnell die flachen Sandalen aus dem Auto und werfen die Lieblings-Jeansjacke über, die Sie sicherheitshalber schon auf dem Hinweg anhatten – und keinem fällt auf, dass Sie ursprünglich mehr nach Gala als nach Gartenparty aussahen.

Ruhe bewahren

Sie haben alle meine Texte aufmerksam gelesen? Dann habe ich eine hübsche Testfrage für Sie: Was lässt Sie kleiner wirken? Na? Richtig, Unterbrechungen! Damit meine ich zum einen so genannte Bruch-Längen wie 7/8-Beine oder 3/4-Ärmel. Zum anderen können Unterbrechungen durch Muster oder Farben entstehen. Wer größer wirken will, sollte diese Unterbrechungen ausgleichen, zum Beispiel mit einem schicken kleinen Absatzschuh zur Lieblings-Caprihose.

Gar nicht so einfach

Gleichzeitig? Knifflig. Ich persönlich mag knallrote Lippen zu beinahe ungeschminkten Augen am liebsten. Die Antwort auf diese Frage ist aber immer sowohl von Ihrem Typ als auch vom Anlass abhängig. Sie verlassen ohne Lidstrich niemals das Haus? Klar dürfen Sie dann auch zusätzlich die Lippen betonen! Sie sind zu einer Zwanzigerjahre-Party eingeladen? Dann gehört ein dramatisches Make-up selbstverständlich zum Gesamtkunstwerk.

Und wie!

Beim Mustermix ist alles erlaubt. Wer sich trotzdem lieber ganz behutsam herantasten möchte, beginnt mit Kleidungsstücken in ähnlichen Farben oder monochromen Teilen, die eine gemeinsame Farbe als Basis haben. Der weiße Rock mit den großen Mohnblumen zum weißen Shirt mit den blauen Streifen? Wunderbar! Fortgeschrittene setzen auf ähnliche Farbfamilien: Die pink-karierte Hose sieht zur roten, gepunkteten Seidenbluse ganz hervorragend aus.

Jein

Kleine Feine oder große Dicke: Streifen per se tragen nicht auf. Es kommt aber darauf an, welche Körperstelle Sie in Streifen kleiden wollen. An der breitesten Stelle des Körpers sind sie eher suboptimal, denn die breiteste Stelle sollte stets die sein, an der am wenigsten passiert: Schlichte, einfarbige Teile ohne besagte Unterbrechungen wirken ruhig und kaschieren. An der schlanksten Körperstelle dürfen Sie es dafür aber so richtig krachen lassen!

Alles. Und Nichts!

Ich halte nicht viel von Tipps wie "für Frauen ab Fünfzig ist der Minirock tabu“ oder "mit Zwanzig hätten Sie diese bunte Shorts schon tragen können“. Ob Minirock oder Maxi-Dekolletee, Mustermix oder Neonfarben: Viel wichtiger als die Frage, ob Mode "altersgemäß" sei, ist, dass sie zu Ihrem individuellen Typ passt, Ihrer Silhouette schmeichelt und Sie sich in ihr wohl fühlen. Sind alle diese Kriterien erfüllt, kennt Mode keine Altersbeschränkung.

Rufen Sie mich gerne an!

Sie wollen noch viel mehr wissen? Sie haben eine ganz andere Frage? Schreiben Sie mir eine Email oder rufen Sie mich an. Als Style Expert finde ich eine Antwort – und die wird für Sie eine ganz andere sein als für jede andere Frau auf der Welt. Mode ist und bleibt so individuell und unverwechselbar wie ihre Trägerin. Trauen Sie sich, experimentieren Sie, machen Sie Mode zu Ihrem Werkzeug. Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Mode macht Spaß!